Soutside 2008 - Bilanz und Festivalweisheiten
Ja ja, ich weiß ich bin mal wieder spät dran, vor allem wo ich mittlerweile schon eine ganze Woche wieder zuhause bin. Daher kommt sie hier nun, die “ultimative” Bilanz des diesjährigen Southside.
- Anreise so früh wie möglich, auf jeden Fall nicht Freitag Nachmittag (16 Uhr und später) außer man steht drauf über eine Stunde über das Campinggelände auf der Suche nach einem freien Zeltplatz zu laufen um dann doch das eigene Zelt zumindest zur Hälfte auf einem der markierten Wege aufstellen zu müssen.
- Es gibt tatsächlich Typen auf diesem Planeten die sehen aus als wären sie eben aus einem Original 70er-Jahre Porno in die Gegenwart gebeamt worden.
- Die Green Stage (Main Stage) war mal wieder zu leise. Außer vielleicht es ist Absicht dass man trotz spielender Band stellenweise die ca 500-700 m entfernte Blue Stage gut bis sehr gut vernehmen kann.
- Bei manch einem Besucher scheint der Irrglaube vorzuherrschen es handle sich bei einem Festival um ein Kostümfest. Was dann dazu führt dass man auf dem Gelände unter anderem auf überdimensionierte Kuscheltiere, Superhelden, die Schlümpfe oder auch auf einen Borat-Verschnitt trifft.
- Festivals dienen in erster Linie dazu die Mitfestivalbesucher mit möglichst ausgefallenen Festival- oder Band-Shirts zu beeindrucken. Alternativ gehen auch T-Shirts mit pseudo-politischen Aussagen.
- Schlamm kann auch auf Festivals vorhanden sein bei denen kein Wasser vom Himmel (aka Regen) gefallen ist.
- Es ist definitiv zu warm, wenn man feststellt dass die Temperaturen im Zelt (Zeltbühne) niedriger sind als außerhalb.
- 3 Tage von dänischen Hot Dogs gelebt.
- 3 Tage das Thema Körperpflege “ein wenig” stiefmütterlich behandelt. Was dazu führen kann dass man mit fortschreitender Zeit sehr anziehend wirkt, vor allem auf Fluginsekten und hier ganz besonders auf die stechende Fraktion.
- Verloren geglaubte Dinge (wie z.B. Müllpfandchips) findet man meist genau dann wieder wenn sie einem nichts mehr nutzen.
- Das eigene Zelt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Partyzelt aufgebaut zu haben erweist sich selten als Vorteil.
So, das soll erstmal reichen. Mehr fällt mir auch gerade nicht ein. Musikalische Betrachtungen eventuell später.
Tags: Bilanz, Festival, Southside

























