Update-Ärger

24 01 2009 - 13:16

Archlinux Update auf meinem HTPC in der letzten Woche. Heute dann festgestellt das der MPD nicht mehr geht. Prima !

Analysiert und festgestellt das MPD sich über eine nicht vorhandene Datei “libavcodec.so.51” beschwert. Diese Datei, ursprünglich zum ffmpeg-Paket gehörend existiert mit dem Update auf “ffmpeg 20081220-1” nicht mehr. Hier gibt es dann nur noch eine Datei namens “libavcodec.so.52”.

Abhilfe für den MPD bringt es einen symbolischen Link auf die neue Datei mit dem alten Namen zu erzeugen. Ungefähr so:

ln -sf /usr/lib/libavcodec.so.52 /usr/lib/libavcodec.so.51

UPDATE: Eine weitere Möglichkeit das Problem zu beheben ist es MPD über ABS selbst zu bauen und danach das selbst gebaute Paket mit “pacman -U” zu installieren.

admin

Allgemein, Archlinux

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Lustige Gesellen

29 12 2008 - 00:29

Politiker sind schon lustige Gesellen. Bei Gesetzesvorhaben und Verordnungen denken sie zumeist erst einmal an ihre eigenen Spezis und daran wie man deren Taschen am geschicktesten mit Steuergeldern füllen kann. Das man es in diesen Kreisen aber mittlerweile nicht einmal für nötig hält das eigene Tun wenigstens ein wenig zu kaschieren finde ich dann doch ein “klein wenig” unverfroren.

Aber wahrscheinlich hat Wolfgang Tiefensee ein ganz simple Erklärung parat für seine Forderung die Vergaberichtlinien zu lockern. Und, soviel ist sicher, diese Erklärung wird garantiert nicht die Wörter “Vetternwirtschaft” oder “Korruption” oder ähnlich geartete Vokabeln enthalten … sowas würde ein Politiker schließlich nie tun …

Politik, Politiker

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Fehleinschätzungen

22 12 2008 - 23:53

Früher dachte ich immer Dinge würden einfach so funktionieren. Quasi Out of the Box. Unter Gentoo (meine letzte Linux-Distribution) war das auch so. Zumindest dachte ich das immer. Man konnte einfach so Ruby und Rubygems installieren. Dazu installierte man sich die Gems die man brauchte und alles funktionierte. Selbst geschriebene Ruby-Skripte konnten auf die installierten Gems zugreifen und sie problemlos verwenden. Die beliebtesten Gems gabs dann auch zum direkten Installieren im Portage Tree.

Nach meinem Umstieg auf Archlinux musste ich dann feststellen dass ich in einer Scheinwelt gelebt hatte, die so gar nicht existiert. Zumindest nicht unter Archlinux. Auch hier konnte man zwar Ruby, Rubygems und die benötigten Gems installieren. Wollte man diese dann aber in eigenen Skripten verwenden monierte der Ruby-Interpreter immer er könne das Gem nicht einbinden da die zugehörige Datei nicht vorhanden sei. Was sie aber doch war. Wovon ich mich auch mittels Rubygems “gem” überzeugen konnte, denn dort konnte ich das Gem in der Liste aller installierten Gems wiederfinden.

Irgendwann habe ich dann nach langem Umhergooglen herausgefunden dass der Ruby-Interpreter an sich doof ist und von sich aus nichts von Rubygems und den installierten Gems weiß. Erst wenn man ihn mittels

ruby -rubygems

aufruft ist er im Bilde und spuckt beim Einbinden der gewünschten Gems nicht irgendwelche Fehlermeldungen. Noch einfacher lässt sich das Ganze bewerkstelligen indem man in der aktiven Shell vor dem Ausführen des Skripts den Befehl

export RUBYOPT=rubygems

ausführt womit der Ruby-Interpreter bei allen weiteren Aufrufen wie bereits oben beschrieben gestartet wird. Den Befehl packt man dann noch in eine ausführbare Datei unter “/etc/profiles.d” (bei mir “rubygems.sh”) von wo sie dann bei jedem Öffnen einer neuen Shell über “/etc/profile” ausgeführt wird.

Womit man dann auch endlich keine Probleme mehr mit Ruby und seinen Gems hat … ;-)

Archlinux, Gentoo

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Mal ne klare Ansage in Richtung Contentmafia

5 12 2008 - 11:21

Wir, eure Noch-Kunden (eine stetig schrumpfende Gruppe) und eure Ex-Kunden (eine stetig wachsende Gruppe) sind nicht so dumm wie ihr denkt. Wenn manch einer von uns euch auch anderes glauben lässt solltet ihr euch da mal besser nicht täuschen.

Eure verschissenen Taschenspielertricks könnt ihr in Zukunft auch geschmeidig für euch behalten. Einfach die Abkürzung “DRM“ hernehmen vorne eine Buchstaben wegstreichen und hinten einen dranhängen und raus kommt RMS. Ist aber derselbe Mist in Grün und wird sicher nichts an eurer derzeitigen Situation ändern. Schon gar nicht wird es das oben bereits erwähnte Verhältnis Kunden < -> Ex-Kunden in Richtung der Kunden verschieben. Eher das Gegenteil wird der Fall sein.

Zu eurer Ehrenrettung bleibt noch zu erwähnen dass ihr zumindest ein klein wenig lernfähig seit und die übliche Raider-heißt-jetzt-Twix-Taktik zumindest ein bisschen abgewandelt habt. Wenn ihr jetzt noch in der Lage wärt wirklich was zu lernen und diese ganzen DRM-Spielchen endgültig lassen würdet wäre ich euch sehr dankbar und würde den Tag an dem das passiert rot im Kalender markieren. Wobei ich aber befürchte dass ich dafür einen speziellen Kalender brauchen werde, denn der Sankt-Nimmerleins-Tag existiert in keinem mir bekannten Kalender.

Contentmafia, DRM

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Pseudo-Aufregung

23 10 2008 - 18:27

Mal wieder typisch. Von Seiten der EU wird ein schwerer Eingriff in die Grundrechte diskutiert und unsere deutschen Politiker haben nichts besseres zu tun als so zu tun als wäre man gerade aufs übelste brüskiert worden. Natürlich vermeidet man Begriffe wie Menschenrechte oder auch Grundgesetz (von wegen: “Die Würde des Menschen ist unantastbar”) man will ja schliesslich keine schlafenden Hunde wecken. Ist ja auch schon wieder Wahlkampf. Da muss man ja schauen dass man gut da steht.

Für den Fall dass man dann im nächsten Jahr nach der Bundestagswahl die Regierung stellt kann man den EU-Vorschlägen dann ja immer noch kommentarlos zustimmen …

EU, Grundgesetz

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