Der Lacher des Tages

Was zu erwarten war

Eigentlich machen die Damen und Herren bei AnywhereCD nichts besonderes. Sie bieten dem potentiellen Kunden in Kombination mit dem Kauf einer CD eine Dienstleistung an die der Kunde sicherlich auch selbst erledigen kann, nämlich das Rippen der CD-Tracks ins MP3-Format. Da einzig neue daran ist die Tatsache dass die Tracks nach dem Abschluss des CD-Kaufs direkt heruntergeladen werden können.

Und was macht die Contentmafia (hier vertreten durch Warner Music) ??? Richtig geraten, sie schreit Zeter und Mordio (MP3 ist schließlich der Teufel höchstpersönlich) und lässt dem neuen Service eine ziemlich ungeschmeidige Unterlassungserklärung wegen Missachtung einer irgendwie gearteten Vetriebsvereinbarung (Ich wusste nicht mal das man einer solchen zustimmen muss, wenn man CDs verkaufen möchte) zustellen.

UPDATE: Wie es scheint war ich wohl nicht ganz auf dem Laufenden. Es gibt bereits eine Klage von AnywhereCD gegen Warner Music wegen Vertragsbruch, geschäftsschädigender Äußerungen und Verleumdung.

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Muss ansteckend sein

Zuerst in der Schweiz und nun scheint man auch in Kanada der Meinung zu sein, dass das Rippen von CDs illegal sei und man deswegen die Legitimation besitze den Kunden für ein und diesselebe Ware ein zweites Mal zur Kasse bitten zu können.

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Hidden Tracks

Auf heutigen CDs sind sogenannte Hidden Tracks mittlerweile eher Regel als Ausnahme, Ich stelle mir daher gerade die Frage seit wann es dieses Phänomen bereits gibt. Der erste Track dieser Art an den ich mich erinnern kann, ist der Titel “Schwanz ab” von der Platte “Das ist nicht die ganze Wahrheit” (damals noch auf Vinyl) von “Die Ärzte” anno 1988.

Bleibt mir eigentlich nur noch die alles entscheidende Frage zu stellen: Wann seit ihr zum ersten Mal mit dem Phänomen “Hidden Track” in Berührung gekommen und auf welcher Platte war das ???

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